Home Sweet Home

September 27th, 2012

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Flughafen Zürich – Wieder Zuhause.
Byebye Singapur, Bangkok, Westküste Australien, Sydney, Stückli Alaska, Westküste Kanada, Yellowstone, LA, Panama, Colombia, Peru, Bolivia, Patagonia. Unsere sieben Monate sind leider schon um, aber die nächsten kommen sicher bald.

Das Grand Finale

September 27th, 2012

Wir lassens nochmals richtig krachen! Es kommt schliesslich auch nicht mehr drauf an und wenn wir schon untergehen, dann mit Getöse, ha!
Singapur, Marina Bay Sands: Deluxe Hotelzimmer mit Schnickschnack im 40. Stockwerk im Tower 3, 150m Dachpool im 57. Stock mit Blick auf die Skyline von Singapur.

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Unser gemeinsames Kreditkärtli und Nicos private Karte wird beim Einchecken abgewiesen, Isas private Kreditkarte geht. Wir hoffen die verschiedenen Kartenleser sind kaputt und nicht unsere Karten gesperrt, und legen uns auf Liegestühle im siebenundfünfzigsten, bestellen Long Islands und ordentlich Snacks.

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Unser letztes Abendessen dieser Reise geniessen wir im “Jumbo Seafood” direkt am Meer, etwas ausserhalb des Zentrums und der Touristenmeile. Die Currykrabbe hats in sich, perfekt!

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Am letzten Tag treffen wir Anik und Raini in der Stadt. Auch hier brauchen wir keinen Reiseführer mehr hervorzuholen. Sie zeigen uns das “andere” Singapur mit kleinen, hübschen Strässchen. S war u gemütlich und lustig mit euch. Kommt bald wieder zurück in die Schweiz! Dann ein letzter gemeinsamer Galgensnack vor der Fahrt zum Flughafen.

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Der A380 wartet auf uns und auf gehts, über London Richtung Zürich.

Ein Wochenende in Bangkok

September 26th, 2012

20121008-115840.jpgUnsere Umsteigezeit in Singapur ist mit 1.5 Stunden ziemlich knapp bemessen. Der Zufall will es, dass wir genau jetzt eine Stunde Verspätung haben und leider kein durchgehendes Ticket gekauft haben. Wir verpassen den Anschlussflieger um zwei Minuten, müssen auf einen späteren Flug umbuchen und ein neues Flugticket kaufen. Am Ende der Reise wegen einer öden Verspätung für einen Wochenendtrip ein paar hundert Franken auf den Tisch legen, macht wenig Spass und lässt und zwei, drei Mal leer schlucken.

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In Bangkok sind wir wie in einer anderen Welt. Spät abends erreichen wir Christophs und Danielas Haus, eine kleine Oase im Strassen- und Verkehrswirrwarr von Bangkok.
Wir buchen Fussmassagen und eine zweistündige Thaimassage und nehmens ziemlich gemütlich. Mit Christoph lassen wir uns durch die Stadt treiben, besichtigen ein paar der Stadt-Highlights und sind froh keinen Reiseführer mehr hervorholen zu müssen. Zwischendurch plantschen wir mit Ruben und Micha im Pool und können nochmals richtig runterfahren. Auch kulinarisch geht es uns gut! Die Maid kocht ein wundervolles Green-Thai Curry und am nächsten Abend gehen wir mit der Family Schneider ins Restaurant “The Deck” mit Top-Aussicht auf den Fluss und Tempelanlagen!
Besser gehts nicht: Auf der Sky Bar des Lebua State Towers fallen wir fast “vom Schemeli” bei dieser Aussicht auf die Stadt.
Danke Christoph und Daniela mit Jungs für dieses super Wochenende!

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Was wir in Australien gelernt haben

September 22nd, 2012

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Ein Auszug…

Autofahrer grüssen sich beim Kreuzen.
Krähen haben einen erbärmlichen Dialekt im Norden Australiens.
Gorges sind paradiesisch schön. Aber auch vom Paradies kann man genug bekommen.
Australier sind ein Campervölkli und können noch bünzliger sein als Schweizer.
Bushcamps sind toll.
Zuerst stellt man beim Einrichten des Campingplatzes Tisch und Stühle auf.
Im Norden Westaustraliens soll man so viele Campfeuer machen wie möglich, denn im Süden wirds kaum mehr möglich sein.
Abends Wasser aus dem Tank holen und das mit Stirnlampe kann verheerend sein und diebisch aussehen.
Cider ist auch fein.
Schnorcheln macht Spass auch wenn das Wasser kühl ist.
Ein Sonnenschirm, den man in den Sand schrauben kann ist Gold wert.
Westaustralien ist reich.
In der Weinregion um Margareth River siehts fast aus wie in der Toskana.
In Perth braucht man keine Stadtkarte und findet sich trotzdem zurecht.

Welcome to Perth

September 19th, 2012

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Collingwood vs West Coast Eagles
…wir haben keine Ahnung – finden’s trotzdem spannend…

Pinnacles, Wein und Sein um Perth

September 18th, 2012

Mit dem Cape Peron schliessen wir unser “Strandleben” in Australien ab, denn gegen Süden wirds einfach zu kalt zum Baden. Wir besuchen die bekannten Pinnacles, Sandsteinformationen, die kegelförmig aus dem Boden ragen.

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Ein letztes Mal machen wir ein einfaches Camp am schönen Coronation Beach und geben uns auf dem Weg zum Weingebiet “Margareth River” im Süden von Perth nochmals einen üblen Übernachtungsplatz in Jurien Bay. So zum abgewöhnen. Ein letztes Mal ist für uns Fischen angesagt. Ohne Erfolg, dafür geniessen wir mit unseren zwei Campnachbarn, ebenfalls Schweizer, bis spät in die Nacht einige Schlummertrunks.

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Wir sparen uns Perth noch auf und fahren direkt nach Margareth River in die bekannte Weinregion. Uns erinnert die Landschaft an die Toskana: saftige, grüne Wiesen und Hügel, viele Seeli, kleine Strässchen und riesige Bäume. Im Visitorcenter schnappen wir uns eine lokale Karte, in der alle Weingüter etc. eingezeichnet sind und machen uns auf den Weg. Wir besuchen ein paar Weingüter, die von riesigen, gepflegten Parks umgeben sind, degustieren feinen Käse, Olivenöl und Schokolade aus der Region und sind ganz zufrieden mit uns, dass wir es noch hierhin geschafft haben.

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Wir beginnen uns auf ein richtiges Bett zu freuen und schliessen langsam mit unserem Bushcamper ab.
Auf dem Weg zurück nach Perth stehen uns noch letzte zwei Nächte auf unserer harten Pritsche bevor. Fremantle, der Vorort von Perth ist extrem gepflegt. Wir flanieren durch die Strassen und uns wird bewusst, wie wir doch viel langsamer als noch vor 7 Monaten schlendern. Ist eigentlich auch ganz schön.

Dann kommt Perth. Uns fallen vorallem die extrem sauberen Strassen, die ausschliesslich frisch renovierten Häuserfassaden und die totale Absenz von Bettlern auf. Perth ist definitiv reich. Das merken wir dann auch den saftigen Hotelpreisen an. Einmal den Bushcamper oabgegeben, müssen wir wohl oder übel in einer Unterkunft übernachten. Die Hotels in Perth sind durchschnittlich 84% ausgelastet. So sind die Preise einfach überrissen teuer. Am Wochenend gehts gerade noch, da quartieren wir uns im billigsten Hotelzimmer (günstiger als Hostels) im Hilton ein. Schon wegen der hübschen Hiltonschlärpli hat sichs gelohnt! Der allerbeste Deal für die kommenden Übernachtungen erhalten wir im Comfort Inn mit shared bathroom für 155.- Dollar. Ist auch nicht so übel. Wir gönnen uns einen neuen Haarschnitt und lassen uns von den Tipps der Coiffeuse durch Perth leiten zum Souvenirs shoppen.

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Unser letzter Abend in Australien verbringen wir im Sorrento Restaurant in Northbridge. Ein guter Abschluss vor der langen Reise Richtung Asien.

Garten Eden am Cape Peron

September 8th, 2012

20120911-212408.jpgDa stehen wir nun vor der harten Entscheidung. Wollen wir wirklich schon weiter in den Süden, oder doch ein paar Tage am Meer bleiben und garantiert Sonne geniessen können?
Irgendwie zieht es uns zu stark Richtung Perth und wir verlassen Exmouth in aller Früh mit dem Ziel Monkey Mia. Nach ein paar Kilometer gönnen wir uns seit einer kleinen Ewigkeit wieder ein Cappuccino und ein frisches Brötchen vom Bäcker. Als waschechte Camper sind wir uns das nicht mehr gewohnt. Weitere rund 600 Kilometer später und 85 Liter Diesel leichter erreichen wir die Region um Shark Bay mit Hamelin Pool, Monkey Mia und François Peron NP.
Hamlin Pool fasziniert uns. Wir stehen vor “lebenden Steinen”, genannt Stromatolithen. Diese werden von Bakterien gebildet, welche zu den ältesten Lebensformen der Erde zählen; rund 3,5 Milliarden Jahre. Sie kommen nur hier, in Brasilien und in Mexiko vor. Wir beobachten die Steine, starren ohne zu blinzlen – aber nichts bewegt sich… Durch Ablagerungen wachsen die Steine rund 1cm in 30 Jahren. Diese Zeitdimensionen fordern unsere Vorstellungskraft.

À propos Vorstellung – diese findet am nächsten Morgen in Monkey Mia statt. Die Delfine sollen wieder am Strand zu Besuch sein. Also verlassen wir die Stromatolithen und checken nach einer weiteren Stunde Fahrt im Monkey Mia Resort ein. Wir machen die anderen Camper mit unseren Kochkünsten neidisch und bestellen später an der Bar einen Schlummertrunk – zwei Pimm’s um genau zu sein. Die Delfine am nächsten Morgen kommen tatsächlich – wie jeden Tag um rund 8h in der Früh. Es ist aber weit weniger spektakulär als angepriesen. Die Delfine schwimmen nahe an den Strand, eine Horde Touristen lauscht dem Ranger – ansonsten nix. Da war unser Erlebnis auf Bocas del Toro einiges intensiver.

20120911-212523.jpg“Mir chlopfe d’Finke” und fahren zum Eingang des François Peron National Park im Norden der Halbinsel. Uns erwarten weiche, sandige Pisten, Bushcamps, Meer, Fishingspots und eine eindrückliche Flora und Fauna. Dies ist dem Projekt “Eden” zu verdanken. Die Halbinsel ist mit einem Zaun getrennt vom Festland und alle nicht heimischen Tiere (Füchse, Ziegen, Kröten etc.) wurden systematisch entfernt. So soll ein Gebiet mit ursprünglicher Pflanzen und Tierwelt Australiens erhalten bleiben. Das Projekt ist ziemlich erfolgreich – sogar das “Bilby” gibts wieder, eine Art Maus mit Hasenohren. Beim Anblick empfinden wir tiefstes Mitleid mit dem armen Geschöpf.

Am Parkeingang heisst es “Luft raus, 4×4 rein”. Den Reifendruck senken wir von 50 auf 20 PSI und bahnen uns so auf breiten Sohlen den Weg durch den tiefen Sand. Ein weiteres Mal sind wir enorm froh, diese 4×4-Röndle zu haben. Ansonsten hätten wir dieses kleine Paradies hier nie sehen können!

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Wiederum zwei wunderschöne Tage an völlig einsamen Stränden und nochmals das Nichtstun geniessen. Abends im Bushcamp, niemand zu sehen weit und breit – ein Traum. Wir haben sogar so viel Zeit und Ruhe, dass tatsächlich ein Fisch anbeisst und Nico die Aufgabe welche Isa ihm gegeben hat erfüllt und den Fisch im Kühlschrank einlagert. Die Bestie misst aufgerundet 15cm…

Das war’s wohl nun definitiv mit Sonne und Meer. Zurück auf der normalen Strasse legen wir am Shell Beach eine Pause ein. Dieser kilometerlange, weisse Strand besteht nur aus Muschelmasse – Es Wünder vor Natür.
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Uns wundert es, was uns auf der restlichen Strecke nach Perth erwartet – und ob wir tatsächlich noch ein paar Weingüter besuchen können. Wir sind extrem zuversichtlich…

Exmouth oder Schnorcheln was das Zeug hält

September 5th, 2012

20120909-215720.jpgBereits vor dem Eingang des Visitorcenters in Exmouth steht fett geschrieben: “All Campgrounds full at Cape Range NP/ Ningaloo Marine Park”. Schade, denn die einfachen Campgrounds im Nationalpark müssen richtig schön sein und direkt am Meer liegen. Uns wird gesagt, dass wir entweder bereits einige Tage zuvor buchen müssen oder aber so wie die meisten anderen auch, morgens vor der offiziellen Parköffnung um 8 Uhr für einen Platz anstehen müssen. Gut, die kommende Nacht im Lighthouse Caravanpark, einige Kilometer vor dem Parkeingang wird uns in mehr oder minder guter Erinnerung bleiben, aber sie bleibt. Ein Caravanpark, wie so viele in Australien: sie haben zwar Platz, die Australier, wenns aber ums Campieren geht, mögen sie’s kuschlig nah, am liebsten Gartenhägli direkt neben Nachbars Blumenbeetli. Man schaut gegenseitig zum Rechten und gewisse Stammgäste nennen sich gut und gerne auch mal “Nighwatchman”, wenns denn der Sache dient. So auch in eben diesem Lighthouse Caravanpark. Aus dem Wassertank darf jeder Camper 20 Liter abzapfen, wobei auch wir jungen Schnösel davon Gebrauch machen wollen. Nico macht sich im Dunkeln zu später Stunde um halb Sieben auf, um unseren Tank aufzufüllen. Mit Stirnlampe sieht er wohl doch sehr verdächtig aus, denn ein Herr älteren Semesters fragt ihn mit bebender Stimme: “On which site are you, can you show me the receipt. I’m the nightwatchman”. Seine Frau von hinten: “Is he stealing water??” Nico ziemlich perplex zurück, ob er sich denn als nightwatchman ausweisen könne. Natürlich nicht, er ist ja auch einfach ein Gast. Er droht noch ein paarmal damit die Notfallnummer der Campingreception zu wählen, dann legt sich die Aufregung und wir dürfen unser rechtmässig erworbenes Wasser behalten.

Am nächsten Morgen früh um halb acht stehen wir als letztes von ca. 15 Autos am Parkeingang an und ergattern uns einen der begehrten Campsites und zwar im Lakeside Campground mit sechs Stellplätzen. Schatten ist entlang der Küste rar und wir haben mit unserem schönen schattigen Plätzchen unglaublich Glück. Die schönsten Campgrounds sind meist die ganz einfachen und auch hier gibts als einzige Einrichtung nur ein Plumpsklo. So können wir einmal mehr unsere Solardusche aufhängen und zumindest fürs Füsse waschen nutzen.
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Die nächsten drei Tage verbringen wir mit Schnorcheln, Lesen und Fischen direkt am Lakeside Strand, 20 Meter von unserem Camp aus, am Oyster Stacks oder auch am Bundegi Beach. Farbige Fische schwimmen im knöcheltiefen Wasser und fünf Meter vom Strand entfernt gibt es bereits richtig schöne grosse Fischschwärme und Korallen!
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Im Visitorcenter raten sie uns ab von der Weiterfahrt entlang der Küste Richtung Coral Bay. Die Gefahr sei zu gross, dass man sich über die Strecke von rund 80 km im Sand eingräbt und nicht mehr ohne fremde Hilfe raus kommt. Wir sind ein bisschen beeindruckt, aber ein bisschen zu wenig und checken die Lage selbst mal ab. Der Entschluss ist schnell gefasst: Luft aus den Reifen raus und “mal versueche”. Wir kommen dank Nicos 4×4 Künsten gut durch und sehen neben unzähligen Emus auch drei der grossen roten Kangaroos!
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Gleich nach der Ankunft in Coral Bay ist für uns klar; das haben wir uns anders vorgestellt. Der windige, kühle und extrem touristische Ort passt uns irgendwie nicht recht. Am nächsten Morgen sind wir uns schnell einig. Wir düsen die 150 km wieder zurück in den Norden nach Exmouth, diesmal auf schnellstem Weg. Zwei volle Tage können wir unsere Lieblings-Schnorchel-Relaxdestination nochmals geniessen. Auf einen Nationalpark Campground schaffen wirs nicht mehr. Dafür erwischen wir ein gemütliches Plätzchen im – wer hätte es gedacht – Lighthouse Caravanpark.

42 Tage wolkenlos

September 4th, 2012

20120909-145117.jpgSeit unserer Ankunft in Darwin am 25. Juli haben wir keine einzige Wolke am Himmel gesehen. Wir Glückspilze! Über eine solch lange Dauer tagtäglich Sonnenschein – das haben wir wirklich noch nie erlebt!

Denoch: Heute die Überraschung! In Exmouth, einem der trockensten Orte der Erde erleben wir das Wunder. Es regnet – wenn auch nur fünf Minuten.

Wir sind auf dieser Reise wirklich die Garantie für Regen. Möchte uns jemand buchen? ;-)

Vom Eighty Mile Beach über den Karijini NP nach Exmouth

September 3rd, 2012

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Sowas haben wir noch nie gesehen, weisser Sand und Muscheln und Meer soweit das Auge reicht. Wir stellen unseren Karren direkt an den Strand, so dass er einen minimalen Schatten wirft, packen unsere Stühle aus und Nico natürlich seine Handline zum Fischen. Er muss noch ein Versprechen einlösen: für Isa einen Fisch selbst fangen, selbst um die Ecke bringen und selbst ausnehmen. Mit seiner Leinenrolle watet er ins Wasser und gibt für Stunden sein Bestes, währenddem nebenan andere Angler mit riesen Ruten einen nach dem anden rausziehen. Zwei, drei Wasserschlagen und eine Qualle ziehen an ihm vorbei, er denkt sich aber noch nichts Böses bis er sieht, dass kein einziger anderer Angler nur einen Fuss im Wasser hat. Der Angler nebenan hat nach getaner Arbeit wohl Mitleid mit uns und bringt einen frischgefangenen Babyshark, den er uns schenkt. Soviel zu den ungefährlichen Spezies im Wasser. Wir sind etwas unsicher, was wir denn mit einem Hai anfangen wollen, danken aber trotzdem und im Vorbeifahren gibt er uns gleich noch 5 schönste Lachsfilets mit. Gut, die haben wir dann am Abend mit Genuss verspiesen, noch besser hätte es nur aus Eigenfang geschmeckt.
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Unsere Route gen Süden führt über den Karijini Nationalpark. Und was gibts da zu sehen? Bloody gorges. Die Motivation ist am Morgen nicht riesig, weitere Schluchten zu besichtigen, wir werden aber positiv überrascht. Die Dales Gorge und die Weano Gorge sind einmalig! Um in die Weano Gorge zu gelangen müssen wir einen sehr steilen Pfad runter steigen. Der Pfad an sich wäre in der Schweiz vermutlich mit allen erdenklichen Seilen gesichert, hier klettert man eben soweit es geht entlang der steilen und engen Felswand. Nach ca. einer halben Stunde wird das Wasser so tief, dass wir bei 14 Grad kaltem Wasser weiterschwimmen müssen um den nächsten Pool zu erreichen.
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Wir belassen es bei diesen zwei Gorges, obwohl es noch weitere zu sehen gibt. Auf der weiteren Strecke, die über Tom Price nach Exmouth führt, erschüttern gigantische Roadtrains mit noch gigantischeren Baggern drauf unseren armen Troopy.20120909-095650.jpg
Das Gebiet ist bekannt für die Eisenerzminen. Wir lassen uns nur begrenzt einschüchtern und erreichen nach einigen Stunden Fahrt das Städtchen Exmouth, der Ausgangspunkt zum bekannten Ningaloo Reef. Das Ningaloo Reef ist das Pendant zum noch bekannteren Great Barrier Reef an der Ostküste. Im Gegensatz zum Great Barrier Reef lebt das Riff hier noch wirklich und erstreckt sich über gut 200 Kilometer nur ca 20 Meter vom Land entfernt. Ein Tauch- und Schnorchelparadies!

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